Wanderprogramm
VGF-Gepäckfahrt 2026 vom 18.-25. Juli auf der Schwentine
Endlich wieder Zeit für die jährliche Wanderfahrt! Unter den vielen gut geeigneten Zielen, die wir noch nicht kennen, haben wir uns für die Schwentine entschieden. Angeregt durch lobende Besprechungen in unserer Verbandszeitschrift und durch einen Filmbericht im NDR haben wir uns für diesen mit knapp 70 Kilometer Länge längsten Fluss Schleswig-Holsteins entschieden, der circa 50 Kilometer mit Kajaks und Kanus befahrbar ist.
Er ist ein ruhiger Zufluss zur Kieler Förde, der auf der holsteinischen Seenplatte mehrere Seen durchfließt, u.a. den Plöner, den Eutiner und den Lanker See.
Unsere Gruppe bestand aus zehn Vereinsmitgliedern. Die Planungen für unsere Touren hatte wieder Uschi in gewohnt perfekter Art vorbereitet, aber auch immer so flexibel, dass wir auf die Wetterbedingungen und auf die gastronomischen Angebote an unseren Paddelstrecken gut reagieren konnten. Wie in den letzten Jahren nutzten wir einen Tag für ein entspanntes Kulturprogramm, dieses Mal in Eutin.
Dort lernten wir u.a., dass die russische Zarin Katharina die Große enge Verbindungen nach dort hatte und der „Goethe-Tischbein“ lange dort gewirkt hat.
Dieses Mal wählten wir ein Standquartier aus, den naturnahen, ruhigen und gepflegten Campingplatz Gläserkoppel bei Preetz. Von dort unternahmen wir unsere täglichen Wanderfahrten.
Um den Transport der Boote und der Paddler und Paddlerinnen zu erleichtern, war Dieter bereit, unseren vereinseigenen Bootsanhänger mitzunehmen. So konnte unsere Gruppe von zehn Personen mit zwei Fahrzeugen und neun Booten die Umsetzfahrten an den Tagen, an denen wir nicht vom Campingplatz gestartet sind, mit möglichst wenig Aufwand bewältigen. Dieter gilt unser besonderer Dank für diese wertvolle Hilfe.
Wir hatten einigermaßen Glück mit dem Wetter. Zwar war es etwas kühler als in den Wochen davor und danach, doch blieb es tagsüber trocken, allerdings bei teils kräftigem Wind. Aber auch der Wind machte uns selbst bei den Fahrten über die Seen keine größeren Probleme, auch wenn das ruhige Paddeln im Flusstal, insbesondere im Mündungsgebiet der Schwentine bei Kiel nahe an der Natur seinen ganz besonderen Reiz hat, wenn man Schildkröten, Nutrias, Rehe und vor allem die vielfältigen Schmetterlinge und Libellen beobachten kann.
Spektakulär waren auch die Durchfahrten durch Preetz oder die so genannte Plöner Runde, wenn wir vom Fluss oder von dem See die schönen Kleinstädte und wunderbaren Seegrundstücke bewundern konnten. Bei der Plöner Runde mussten wir auch zweimal treideln, weil den Großen und den Kleinen Plöner See einige Höhenmeter trennen. Weil diese Runde populär ist, war die Infrastruktur für das Treideln hervorragend, so dass alles wunderbar geklappt hat. Es ist ja auch ganz schön, wenn man aussteigen und das Boot einige Meter ziehen kann.
Das Clubleben wird durch die Wanderfahrten sehr bereichert. Es wäre daher schön, wenn sich mehr Mitglieder entschließen könnten künftig mitzufahren. Das Gruppenerlebnis wollen wir nicht missen und sind offen, für weitere nette Paddlerinnen und Paddler, die das nächste Jahr teilnehmen wollen.
Axel Halle
Werraland-Rallye
Am Samstag, 2. Mai, war es wieder soweit. Die Werraland-Rallye 2026 fand bei strahlendem Sonnenschein statt, mit entsprechendem Andrang beim Einstieg an der Schleuse Bad Sooden-Allendorf.
Der VGF war mit 11 TeilnehmerInnen gut vertreten.
Nach der anfänglichen Geduldsprobe ging es ganz entspannt die 19 km zum KC Witzenhausen. Die teilnehmenden Ruderboote hatten mit dem extrem niedrigen Wasserstand zu kämpfen und saßen öfter auf Sandbänken auf.
In Witzenhausen empfing uns wieder Leckeres vom Grill, erfrischende Getränke und Kaffee und Kuchen.
Die Kirschkönigin und ihren Hofstaat lernten wir auch noch kennen.
Ein schöner Auftakt ins Paddeljahr.
2024
Wochenende auf der Eder
Weil es letztes Jahr so schön war, ging es dieses Jahr wieder für ein Wochenende auf die Eder, mit immerhin 12 Teilnehmenden.
Der Campingplatz Affolderner See (klein, aber fein und mit freundlichen Betreibern), diente als Ausgangsort für die Touren. Am Samstag starteten wir durch ein Blütenmeer auf der Eder vom Campingplatz und fuhren bis nach Fritzlar. Am Sonntag wurde in Fritzlar
eingesetzt nach Felsberg. Wunderschöne, abwechslungsreiche Touren durch Naturschutzgebiete mit kleinen Schwällen und gelegentlicher
Grundberührung. Gemeinsam wurden mehrere Umtragungen gemeistert. Das Wetter spielte auch mit, so dass wir ein tolles Wochenende erleben konnten.
Elbefahrt
Mehrtägige Gepäckfahrten mit Kanu oder Kajak haben etwas ganz Besonderes. Es gibt viele geeignete Gewässer in Deutschland. Wer einmal mitgepaddelt ist, will diesen Höhepunkt des Paddeljahres nicht mehr missen, egal ob das Wetter vorzüglich ist oder mäßig. Dieses Jahr stand die Elbe auf dem Programm für unsere einwöchige Fahrt.
Wir waren neun Teilnehmer, davon zwei Freunde aus Kassel. Eine kleine Vorhut paddelte bereits am Samstag, dem 22.Juni., vom Elbsandsteingebirge nach Dresden-Blasewitz, die übrigen Teilnehmer kamen Sonntag. Treffunkt war das Bootshaus des Vereins Kanusport Dresden. Entlang unserer Strecke übernachteten wir immer in unseren Zelten bei Kanu-, Ruder- bzw. Wassersportvereinen.
Die Paddlerinnen und Paddlerinnen der Elbetour
Unsere Tour führte ab Montag, dem 24. Juni, von Dresden nach Radebeul-Kotzschenbrode, dann nach Meißen, Riesa, Mühlberg bis Torgau. Die Streckenlänge war einerseits abhängig von geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten und andererseits vom Wunsch, die Fahrt entspannt genießen zu können. Die Tagesetappen waren zwischen 14 und 28 Kilometer lang, was uns die Möglichkeit gab, auch die geschichtsträchtigen Orte etwas näher kennenzulernen.
Die Fahrt begann gleich mit einem Höhepunkt: Auf der Elbe die Silhouette Dresdens zu passieren ist ein ganz besonderes Erlebnis. So fuhren wir unter dem Blauen Wunder hindurch, an den prächtigen Villen am Elbhang vorbei auf das ikonografische Bild der Dresdener Flussseite zu. Bei ruhiger Fahrt konnte man sich fühlen, als ob man in eines der berühmten Bilder Canalettos hineinfährt, denn das Stadtbild ist perfekt aus den Trümmern des zweiten Weltkries wieder aufgebaut worden.
Bild: Elbeseite Dresdens mit Kajakfahrern
Unsere erste Station war die Karl May-Stadt Radebeul. Wir waren überrascht, dass der Ortsteil Kotzschenbrode ein altes Weinbauerndorf ist und sich ein gemütliches Restaurant an das andere reiht, ohne touristisch überlaufen zu sein. Wie überall auf unserer Fahrt hatten wir nette Kontakte zur Bevölkerung und den Bootshausvermietern, die stets hilfsbereit uns auskunftsfreudig waren. Nicht nur in Radebeul sahen wir die Hochwassermarken, der schrecklichen Überflutungen 2002 und 2013. Es ist nahezu unvorstellbar, dass der friedliche Fluss mit etwa 10 Meter über Normal eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hatte. Beindruckt hat uns, dass alles wieder aufgebaut und in bestem Zustand ist.
Der Abschnitt nach Meißen war mit 14 Kilometer der kürzeste. Das war aber auch perfekt, um die Altstadt und das Schloss besichtigen zu können, schließlich ist Meißen nicht nur die Wiege des europäischen Porzellans, sondern auch von Sachsen. Beim Kanuverein ergab sich am Abend noch die Gelegenheit zu einer Weinprobe, die wir gemeinsam mit einer Gruppe Österreichern, die bis Mühlberg die gleichen Abschnitte befuhren, erleben durften. Es ist beeindruckend, wie in diesem nördlichsten und kleinsten deutschen Weinbaugebiet mit vielen Steillagen hervorragende Weine gekeltert werden.
Die Etappe nach Riesa war trotz der 25 Kilometer entspannt. Abends gab es in einem Traditionsgasthaus klassische, köstliche sächsischen Küche, wie wir sie lange nicht mehr gegessen hatten. Gestärkt gings am nächsten Tag nach Mühlberg, einem kleinen, verschlafenen Ort mit großer historischer Bedeutung, denn dort ereignete sich 1547 die entscheidende Niederlage des protestantischen Schmalkaldischen Bunds gegen die katholische Allianz von Kaiser Karl V., was im örtlichen Museum dokumentiert wird.
Die letzte und längste Etappe führte uns bei stürmischem Gegenwind nach Torgau, einer ehemals bedeutenden Renaissancestadt mit Schloss. In den Geschichtsbüchern steht Torgau unter anderem als der Ort an dem sich Ende des zweiten Weltkriegs die amerikanischen und sowjetischen Truppen trafen. Am Samstag holten die Männer die Autos aus Dresden und die Frauen hatten Gelegenheit zur Stadtbesichtigung und zum Shoppen.
Es war eine Fahrt, wie wir alle jederzeit wieder unternehmen würden.
Axel Halle
2022 Fahrt auf der Mecklenburger Seeplatte
Fahrt von Kratzeburg am Käbelicksee (Havelquelle)
über mehrere Seen und Bäche zum Labussee und
zurück nach Wesenburg am Woblitzsee
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2021 Wildwassertour Bayern, Osttirol, Kärnten und Slowenien
Nach weiterer Umsetzung wurde in Slowenien endlich die Soca erreicht. Ein tramhaftschöner Fluss.
Fahrt auf der Ammer an den Schleierfällen vorbei. Weiter ging es mit einer Fahrt auf der Isel.
Auf der Rückfahrt ging es dann in Kärnten auf die Möll, ein Fluss dessen Wasserstand vom Kraftwerk abhängig ist.





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